Kürzlich hinzugefügte Artikel ×

Sie haben keine Artikel in Ihrem Warenkorb.

 

 

LOW CARB

Ideal für Ernährungsbewusste, Personen mit Gewichtsproblemen, Leistungssportler, Diabetes-Patienten

OHNE MICH! Nicht schon wieder so eine Diät, die zwar kurzzeitig hält, was sie verspricht, dann aber in einen grässlichen Jojo-Effekt ausartet.

Das hast du gerade gedacht, stimmt's?

Oder bist du schon längst auf den Low Carb-Geschmack gekommen und willst dich hier nur noch einmal kurz darüber informieren?

In beiden Fällen: HERZLICH WILLKOMMEN!

 

 

Was ist also LOW CARB?

Kurz noch vorab: LOW CARB ist keine weitere Diät! LOW CARB ist eine langfristige Ernährungsweise und ja, irgendwie auch eine Lebenseinstellung. Wörtlich übersetzt bedeutet "Low Carb" "wenig Kohlenhydrate" - und das ist eigentlich auch schon das Grundprinzip dieser Ernährungsform. Einfach gesagt: zucker- und kohlehydrathaltige Lebensmittel, insbesondere Getreideprodukte, wie Brot, Nudeln und Reis, aber auch Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Mais werden gemieden.

 

 

Warum LOW CARB?

Grund Nummer 1: Die LOW CARB-Ernährung funktioniert - egal ob zur Gewichtsreduktion, zur Bekämpfung von Hautunreinheiten, bei Verdauungsproblemen, Müdigkeit oder zur Steigerung der sportlichen und mentalen Leistungsfähigkeit. Sie setzt nämlich genau dort an, wo das „Dickmach-Hormon“ Insulin normalerweise ins Spiel kommt: bei einer kohlenhydratreduzierten Ernährung bleibt die Zuckerkonzentration im Blut konstant niedrig. Das bedeutet: keine rasant ansteigenden Glukose-Werte, keine verstärkte Insulinausschüttung und in der Folge auch keine Unterzuckerung, die wir als Heißhunger kennen. Ein konstant niedriger Insulinspiegel ist nicht nur für Diabetiker wichtig, sondern auch für all jene, die mit ihren Kilos kämpfen. Man ist schneller und langanhaltender satt und zufrieden, wenn der Blutzuckerspiegel nicht andauernd Achterbahn fährt. Zudem wird die Fettverbrennung erst bei Insulin-Ebbe so richtig angekurbelt. Denn: Insulin, das die primäre Aufgabe hat, zu hohe Zuckermengen aus dem Blut in die Zellen zu bugsieren, signalisiert diesen: "Energie speichern und nicht freigeben!“ In der Praxis bedeutet das, wer viel Brot, Nudeln, Süßigkeiten und Co. isst, sorgt dafür, dass sein Hormonsystem auf Energiespeicherung umschaltet. Fettzellen sind nicht wählerisch: alles, was wir an Energie nicht benötigen, wird eingelagert. Wir füllen unsere Fettdepots auf und nehmen an Gewicht zu.

Kurz gesagt: Kohlenhydrate werden zu Glucose, Glucose im Blut erhöht den Insulinspiegel und Insulin macht fett.

Andere Folgen eines dauerhaft erhöhten Insulinspiegels sind: Bluthochdruck, Koronare Herzkrankheiten, Diabetes, Alzheimer, sogar Demenz führt man heute auf einen zu hohen Zucker- beziehungsweise Kohlenhydratkonsum zurück!

 

 

Ist LOW CARB was für mich?

Sagen wir es mal so: So verschieden wir Menschen sind, so unterschiedlich ist unser Stoffwechsel, so gut oder schlecht kommen wir mit bestimmten Lebensmitteln zurecht. Es gibt zum Beispiel Menschen, die nach einem Teller Nudeln nicht müde sind, denen aber fetthaltige Mahlzeiten schwer im Magen liegen. Diese kommen mit Kohlehydraten im Normalfall ganz gut zurecht. Die Mehrheit ist  aber bereits knapp zwei Stunden nach einer kohlehydrathaltigen Mahlzeit, etwa einem Marmeladenbrot zum Frühstück, wieder hungrig und am liebsten würden sie (wieder) zu etwas Süßem greifen. Geben sie dieser Lust nicht nach, kommt es zu Schwächegefühlen und Gereiztheit.
Kennst du das? Man kämpft sich grad so noch bis zum Mittagessen durch. Den Tränen nahe schleppt man sich schließlich zum Mittagstisch. Und wehe, wenn es nicht gleich was zum Essen gibt!
Immer irgendwie hungrig? Ein ständiges Nimmersatt-Gefühl? Oft zeigt sich eine ungünstige Ernährungsweise aber auch durch Müdigkeit und Trägheit, ganz besonders nach dem Essen, Konzentrationsschwierigkeiten und durch Verdauungsprobleme, den ungeliebten „Blähbauch“, Verstopfung oder Durchfall.
Kommt dir das bekannt vor? Dann würden wir sagen: probiere doch mal LOW CARB aus!

 

 

LOW CARB ganz konkret

Welche Lebensmittel sind erlaubt?

Ernährungspyramide

  • Alle Gemüsearten (Mais und Kartoffeln sollten gemieden werden)
  • Fleisch aus artgerechter Haltung (grass feed)
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Eier, bevorzugt biologisch
  • Hochwertige Öle und Fette: Kokosöl und Butterschmalz zum Kochen und Frittieren, Olivenöl für die kalte Küche
  • Samen und Nüsse
  • Mehle aus Samen und Nüsse: Mandel- Leinsamen- Nussmehl usw.
  •  Milchprodukte
  • Frisches Obst in Maßen (Bananen, Mango, Feigen und Trauben sollten gemieden werden)
  • Süßstoffe natürlichen Ursprungs in Maßen: Erythrit, Stevia, Xylit (Birkenzucker) usw.

Was wird gemieden?

  • Getreide
  • Brot, Nudeln und Backwaren aus Getreide
  • Zucker und Süßigkeiten
  • Fertigprodukte
  • „Light“-Produkte (diese enthalten meist zuviel Zucker oder synthetische Süßstoffe)
  • Margarine, pflanzliche Öle wie Maiskeimöl, Sonnenblumenöl oder Rapsöl
  • Soft drinks: Cola, Fanta, Eistee…
  • Alkoholische Getränke

Wie viele Kohlenhydrate sind erlaubt?

Es ist sehr schwierig eine genaue Menge festzulegen, da jeder Mensch anders ist. Sportler und körperlich arbeitende Menschen verwerten in der Regel mehr Kohlenhydrate als solche Menschen, die ihr Leben am Schreibtisch verbringen.

Bei 50-150g Kohlenhydrate am Tag kann man aber sagen, dass man im sicheren Bereich ist. 

100g Nudeln aus Getreide  = 70g Kohlenhydrate, da wird einem gleich deutlich wieso man auf

Getreideprodukte verzichten sollte.

 

 

Ganz schön schlau dank KETO

KETO?
Nein, keine asiatische Kampfsportart, sondern eine weitere Form der LOW CARB Ernährung. Und zwar jene mit der geringsten Kohlenhydrataufnahme. Der Energiebedarf wird mit hochwertigen tierischen und pflanzlichen Proteinen und gutem Fett abgedeckt. Achtung, jetzt wird es wissenschaftlich: KETO leitet sich von „Ketose“ ab, einem Stoffwechselzustand, bei dem aufgrund der sehr niedrigen Kohlehydrataufnahme (30-50 g/Tag) Ketonkörper aus Fettsäuren gebildet werden, die wiederum Glucose als primäre Energiequelle des Organismus ablösen. Ketonkörper dienen besonders dem Gehirn als ausgezeichnete Energiequelle. Wir können uns besser konzentrieren und sind geistig fitter! Ein weiterer großer Vorteil der Ketose ist, dass der Körper nun auf Fettverbrennung umschaltet: Er ist darauf optimiert, Fett als Energiequelle zu nutzen. Das erklärt auch, warum in diesem Stoffwechselzustand überschüssige Pfunde ganz einfach schmelzen. Die Grunderkenntnis der KETO-Ernährung: Wir brauchen keinen Zucker!

 

 

Zurück zum Ursprung mit PALEO

Die PALEO-Ernährung orientiert sich an der ursprünglichen Ernährung des Menschen – in einer Zeit, lange bevor es Ackerbau und Landwirtschaft gab: nämlich im „Paläolithikum“, der Altsteinzeit. Die PALEO-Ernährungsweise wird deshalb häufig auch „Steinzeit-Erna?hrung“ oder „Steinzeit Diät“ genannt.  

PALEO setzt auf Ursprünglichkeit und legt dabei einen verstärkten Fokus auf hohe Lebensmittelqualita?t, Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit. Die Grundlage der Paleo-Erna?hrung bilden daher Lebensmittel, auf die unsere Genetik und unser Stoffwechsel optimal angepasst sind: Protein aus guter tierischer Quelle, gesunde Fette und saisonales Gemüse und Obst. Getreide, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Zusatzstoffe, Zucker, industriell verarbeitete Nahrung und Fertigprodukte werden gemieden.

PALEO-Anhänger verwenden vorwiegend saisonales, regionales Gemüse und Obst in Bio-Qualität. Vor allem bei den tierischen Produkten wird Qualität groß geschrieben: Eier sollten ausschließlich von freilaufenden Hühnern stammen, das Fleisch aus artgerechter Tierhaltung. Gesunde Fette – vor allem Kokosöl/Kokosfett, Samen und Nüsse sowie hochwertige tierische Fette sind ein wichtiger Bestandteil der PALEO-Ernährung.

PALEO ist jedoch nur bedingt mit LOW CARB gleichzusetzen. Auch wenn Getreide, Zucker und Hülsenfrüchte im PALEO-Speiseplan nicht vorkommen, kann der Kohlenhydratanteil der Nahrung aufgrund der empfohlenen stärkehaltigen Gemüsesorten (Süßkartoffeln oder Kürbis) sowie frischen Früchten dennoch ziemlich hoch ausfallen. Paleo-Anhänger verzichten zudem auch auf Milchprodukte.